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die komplizierten Gedanken eines Jugendlichen

Ich frage mich was dieses Ding Liebe eigentlich ist. Viele sagen es sei ein Gefühl. Dem kann ich nur zustimmen. Aber es ist doch seltsam das auf so etwas Wankeldes zu übertragen. Das Gefühl das ich beim Verliebtsein habe, habe ich nicht, wenn ich weine, wenn ich schlecht gelaunt bin, wenn ich wegen anderen Gründen fröhlich bin. Viel schöner ist doch ein liebevoller Umgang mit Respekt und Aufmerksamkeit. Das lässt sich jedoch auf alle Menschen übertragen und hat nichts mit einem Partnerkonzept zu tun.
Oder hat es doch? Was ist wenn gerade die Grundregeln des Umgangs notwendig sind um zu koexistieren? Wie schade wäre es doch wenn man diesen Umgang nur simuliert, da man selber eigentlich nicht weiß, was los ist. Wie schade wäre es wenn man diesen Umgang nur mit dem Partner haben kann.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass Menschen in anderen Menschen etwas suchen, was sie eigentlich in sich finden sollten oder gerade dabei sind sich in diesem Bereich zu entwickeln. In einem solchen Falle ist es verständlich wenn der andere sich daraus zurückzieht und abbricht, da man nicht ihn selber sieht sondern das sieht, was man selber noch nicht vollständig ausgereift hat. Zum Beispiel jemand wirkt, als ob er sein Leben in der Hand hätte, intelligent und umsichtig ist, aus der Sicht desjenigen der sich in dem Bereich weiter entwickeln möchte. Der andere jedoch ist ein kompliziertes Wesen mit eigenen Themen und wird in diesem Prozess in seinem Wesen vollständig übersehen und auf seinen Eindruck reduziert.
Glücklicherweise vergeht dieser Eindruck nach einer Weile der Beziehung.

13.4.18 18:00, kommentieren

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War wohl doch nicht so schlimm

Nach der erzwungenen Konfrontation mit der Abschlussprüfung, die ich ja auch irgendwie selbst machen wollte, wird das Befürchtete seltsamerweise schon fast normal. Es war vollkommen still und man konnte nur den eigenen Gedanken zuhören, während man sein gelerntes Wissen sortierte und multitaskingmäßig gleichzeitig schrieb, da man befürchtete, die Zeit würde einen sonst zu sehr eingrenzen. Ein teilweise strenges teilweise mildes Auge blickte uns an. Ermüdet von dieser Aufgabe und der drückenden Stille, aus der es schon fast vor formulierten Sätzen triefte, blickte es ab und zu aus dem Fenster oder richtet sein Blick auf sein Handy, nur um dann wieder dramatisch in die Runde zu blicken. Die restliche Welt wird ausgeblendet. Sogar der größte Teil von einem selbst. Die Aufregung, die Furcht, das Lieblingslied, philosophische Gedankengänge, alles raus. Übrig bleibt nur eine Handvoll Information und "Kompetenzen".Der letzte Satz ist geschrieben, das Getränk zum Mitnehmen ausgetrunken. Mit einem erleichterten Lächeln und einer erfreuten Erwiderung, ist das mehr oder weniger hochwertige Werk vollendet und man ist befreit. Für den Tag...

13.4.18 17:21, kommentieren