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3 Tage vor der Abiprüfung

Ein durchworrenes Leben ohne sichtbaren Halt. Das Gewünschte ist kaum in Worte zu fassen. So weit entfernt am Horizont liegend. Eine leise Erinnerung an ein sanftes Lied, welches die Schönheiten der Welt besingt. Man glaubt es in jemanden gesehen zu haben. Aber nein... Ich möchte raus in einen Wald und so laut rufen bis ich mich erinnere. Dann packt mich doch die Panik. Jemand steht hinter mir und treibt mich vor sich hin. Ich suche schnell einen halbwegs sicheren Stützpunkt und erkaufe meine Gefangenschaft. Gerade soviel, dass ich nicht durchdrehe und ich glaube in Sicherheit zu sein. Ich hab das Tanzen fast aufgegeben. Doch die Musik zieht mich magnetisch an. Und finde ich tatsächlich eine gespieltes Instrument und eine Tanzfläche kehre ich zu mir zurück. Der Treiber fragt mich, ob ich nicht damit Geld machen kann. Nein dir, du Treiber, könnte ich nie diese eine Kunst geben, es macht mich zu verwundbar. Ich erkenne eine brennende Tür. Wenn ich durchgehe, werde ich zerfallen oder zu hartem Ton werden? Ohne zu wissen was genau diese Tür ist, wohin sie führt, wie kann jemand das sagen. Oh wie lange stand ich davor und versuchte die Tür zu analysieren ohne sie zu berühren. Wenn ich weiter will muss ich durch. Wenn ich nicht leiden will muss ich durch. Ich fühle mich hilflos und so einer Aufgabe nicht gewachsen. Vielleicht mache ich es einfach wenn niemand zuschaut.

8.4.18 15:00

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Merle / Website (8.4.18 22:54)
Wie gut ich dich verstehe. Es ist ein auf und ab auch mit mir und dem Unwissen, ob ich es schaffe, ob ich es hinschmeiße, ob ich davonlaufe und mich komplett zurückziehe. Es liegt soviel vor mir, ein steiniger Weg, dornenübersät; es steht soviel auf dem Spiel, ein wirr durchtriebenes Spiel und die Würfel fallen gnadenlos. Meine Nächte sind so unruhig, gedankenverloren, sorgenvoll und oft fühle ich mich alleine, völlig im Stich gelassen. Was ist Zukunft, wovon viele träumen, die es geschafft haben und je näher ich der Tür komme, sie mir entgegenschlägt, umso weniger fasse ich mutigen Atem und fühle mich der Herausforderung nicht gewappnet. Herzschwer! Sorgenbeladen! Angst und Zukunftsweh! Alles liegt so dicht beieinander, alles will verschwimmen und das Mißtrauen gegen mich ist ein ständiger Begleiter. Kaum schlafe ich, mehr wache ich, doch bin ich so unsicher und unkonzentriert, wodurch ich in den Seilen hänge und jeder eingeatmete Augenblick scheint mich zu verhöhnen. Lacht mich gar die Gegenwart schon aus, weil ich keine Zukunft mehr haben werde? Dann kriege ich keine Luft! Dann schlägt das Herz langsamer und…ich falle tief!


AliaManat (9.4.18 17:17)
Ich bin froh, dass jemand es ebenfalls wagt, zu versuchen etwas in dieser Form auszudrücken, was sonst so ungreifbar scheint.

In einem Traum so weit entfernt. Dorthin wo man sich zurückzieht, um die Gegenwart zu vergessen. Eigentlich schwebt darüber und schaut zu wie man funktioniert. Jemand weint einfach aus den angelagerten Emotionen, die sonst keinen Platz gefunden haben. Wie sehr möchte man helfen, doch man tut es nicht aus dem selben Grund wie immer. Keine Kraft Dinge zu verbessern. Keine Kraft um etwas sinnvolles zu tun. Noch nicht mal für sich selbst.

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